Immer wieder in den letzten Monaten des Jagdjahres ist der erhöhte Jagdbetrieb in den Revieren mit bevorstehenden Pächterwechseln wahrnehmbar. Hinter halb-vorgehaltener Hand wird ein Wirtschaftskriterium, nicht Bewirtschaftungskriterium, erwähnt, die darauf schließt, dass die bisherige Pächter/Jäger arm geworden sind.
Schaut man dann in die Jagdzeiten, kommt doch das Schwarzwild deutlich nach vorne. Nun ist im Einzelnen die finanzielle Ertragslage pro Ansitz bei Schwarzwild am Besten (nach der Wahrnehmung vieler Jäger).
Nimmt man nun Aufwendungen und Erträge über 9 Jahren im Mittel pro Jahr, dann kann ein jeder ausrechnen, was es nutzt nun auf einmal mit der doppelten bis fünffachen Menge an Jägern in den letzten 2 Monaten anzusitzen. Also bringt es als Ausgleich für die vorangegangenen 9 Jahre keine „richtige Korrektur“.
Dumme Kollegen lassen sich dann noch verleiten und behaupten, dass sie das Revier leer schießen. Dazu kann man nur den Kopf schütteln: Nach außen stellt diese Aussage unsere waidmännische Aufgabe deutlich in Frage. Berücksichtigt man die Beweglichkeit des Schwarzwildes (bis zu 50 km über Nacht) zeigt schon die Absicht des Abräumens für wenig Sachverständnis.
Da nun ein jeder Jäger auch ein privates Umfeld (Familie, Freunde, Geschäftskollegen, …) hat, müssen diese Personenkreise doch auch zum Nachdenken kommen. Die Fragen, die bei diesem Denken erzeugt werden, stellen die Nachhaltigkeit der Jagd unnötig in Frage. Und das in den Kreisen, wo wir als Jäger doch eigentlich am meisten Unterstützung für unsere Aufgabe erfahren haben.
Bärendienst, Danke.
Gruß Paul
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