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Freitag, 20. Februar 2009
Was ist das Ziel: EU befragt zum Thema Fangjagd
Hier die Dokumente:
Anschreiben: http://www.scribd.com/doc/12697678/Ljv-Bw-EU-Fangjagd-Anschr
Thema: http://www.scribd.com/doc/12697677/Ljv-Bw-EU-Fangjagd
Da die Umfrage auf den Webseiten der EU in Englisch formuliert ist, hat die ljv BW ebenfalls einen Leitfaden zur Beantwortung der Fragen erarbeitet. Dieser leitfaden finden Sie: http://www.scribd.com/doc/12697676/Ljv-Bw-Unterstutzung-EU-Fangjagd-Befragung
Danke für Ihre Unterstützung zur Teilnahme an dieser befragung.
Gruss Paul
Mittwoch, 14. Januar 2009
Seminar "Die jagdliche Schießpraxis"
In den etwas jagdruhigeren Monaten werden Sie in einem wöchentlichen Turnus an jagdpraktische Themenbereiche um das Schießen auf der Jagd herangeführt. Aus meinem Besuch des letztjährigen Seminars kann ich jedem/r gestandenen Jägersmann/-frau, insbesondereaber jedem/r Jungjäger(in) diese interessante Vortragsreihe nur empfehlen.
Lassen Sie sich von der Themenvielfalt und von bislang nahezu unbekannten jagdpraktischen Abläufen überraschen. Am Ende resümieren Sie für sich einen äußerst hohen Nutzwert für ihr weiteres Jägerdasein.
Seminarbeginn: Mittwoch, 28.01.2009, 19.30 Uhr,
Schützenhaus Heidelsheim.
Anfragen richten Sie bitte an Herrn Krieger, Tel. 07251/40634, oder per Mail hunter57@t-online.de .“
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
Auch im Namen von Team Schießobleute JV Bruchsal e.V.
Paul
Montag, 17. November 2008
Werner Bachert (Jägervereinigung Bruchsal) ist gestorben.
Werner Bachert war von 1992 bis 2008 Kreisjägermeister der Jägervereinigung Bruchsal, ist am letzten Freitag, 14. November 2008, gestorben. Die Beerdigung soll am Donnerstag 20. November 2008 um 14:00 in Philippsburg-Huttenheim sein. Diese Nachricht erhielt ich von nicht-offiziellen Quellen. Näheres ist aus der lokalen Presse (zum Lesen bitte anclicken) zu entnehmen.
Werner Bachert war von 1992 bis 2008 Kreisjägermeister der Jägervereinigung Bruchsal und hat dauerhaft und prägend Einfluss auf den Verein wie auch die Stellung der Jagd im Kraichgau gehabt. Bei der Wahl in 2008 trat er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. In dieser Versammlung am 8. März 2008 wurde Werner Bachert auf Antrag zum Ehren - Kreisjägermeister ernannt und erhielt von Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle die LJV –Verdienstnadel Sonderstufe Gold.
„Das große Halali“ und „Jagd vorbei“ werden an seiner letzten Ruhestätte, unter der Anwesenheit der Jägerschaft aus dem Kreis wie auch darüber hinaus, den waidmännischen Abschied von Werner Bachert, bilden.
Paul

Sonntag, 9. November 2008
Biomasse, Ethanol und Fastfood
Es sind 2 Videos (Englisch) eingebunden, die das Thema der Subventionierung von Biomasse (Anbau und Verarbeitung) aus USA-Sicht erklären. Das Thema in der EU ist nicht anders. Nun, wo die meiste Flächen bereits abgeerntet sind, sollte sich die Deutsche Jägerschaft auf das Thema "Wildschaden an Biomasse-Anbau 2009" vorbereiten. Unter der Berücksichtigung der aktuellen Finanzkrise ist die Zeit für gesamtheitlichen Diskussionen geeignet.
Gruss Paul
Samstag, 5. Juli 2008
wo ist er denn?
Inzwischen gibt's ein Wiki (aber vom Inhalt noch sehr leer) jagd.wikia.com und ein Prototyp zu Verbandszuchtvereinen (erstmal ausgerichtet am Beispiel VGM: vgm.project-centen.com/Home.html).
Thema Nachhaltigkeit wird in englischer Sprache unter bpx.sap.com (Stichwort: "Corporate Social Responsibility") artikuliert.
Sonst noch etwas Genetik aus Sicht Population. Ergebnisse demnächst unter vgm.project-centen.com/home.html.
Gruss Paul
Dienstag, 6. Mai 2008
Wird auch die Kommunikation in Bad Schönborn gerodet?
Wie in vielen Fällen hat auch die AHNU kein eigener Kommunikationskanal und bediente sich die Infrastruktur die seitens der Gemeinde bereitgestellt wurde. Tritt aber ein „potentieller“ Interessekonflikt mit der Gemeinde auf, wird über das Interesse der Publikation nicht mehr neutral befunden. Die Öffentlichkeit, die Bürger der Gemeinde werden nicht informiert. Und diesen Satz müssen Sie so lesen: die Bürger erhalten keine Hinweise, dass eine Information nicht veröffentlicht wurde. Damit kann auch ein aktiver Bürger die Informationen nicht abholen, da die Existenz nicht bekannt ist.
Dieses haben die Östringer auch erfahren müssen (Brettwald-Initiative). Der Ausweich auf andere Medieninstanzen war dabei nicht immer so wie geplant. Auch dort muss man seine Erfahrung machen. Lesen Sie hiernach den Wortbeitrag, der ebenfalls als Download bereitgestellt ist.
AHNU Beitrag 23.4.2008, abgewiesen 28.4.2008
Baugebiete und Artenschutz
Mit dem Verkauf des Areals, auf dem bisher der TuS seinen sportlichen Betätigungen nachging und der Umwandlung dieses Geländes in ein Baugebiet, soll der neue „Sport- und Freizeitpark“ auf dem Ohrenberg finanziert werden. Was zuerst so simpel klingt, erweist sich in der Praxis als doch nicht so einfach.
Besonders wenn nicht alle gesetzlich notwendigen Ausnahmegenehmigungen für den Eingriff in die Biotope und Lebensräume von streng geschützten Arten vorliegen wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen und wenn die Auflagen des eigens bezahlten Umweltberichts ignoriert werden. Und genau da liegt der „Hase“ im Moment begraben.
Neuere Einarbeitungen von europäischer Gesetzgebung in nationales Recht erfordern erhöhte Sorgfalt bei der Aufstellung und Durchführung von Bauleitplänen für die Bewältigung von Zielkonflikten mit dem Artenschutz aus planerischer, rechtlicher und naturschutzfachlicher Sicht. So darf z.B. ein Eingriff nicht zugelassen oder durchgeführt werden, wenn unvermeidbare Beeinträchtigungen nicht oder nicht in angemessener Frist auszugleichen oder in sonstiger Weise zu kompensieren sind.
Massive Verfahrensfehler machen die beiden Bebauungspläne generell juristisch angreifbar. So ist es z.B. auch rechtlich arg bedenklich, wenn man sozusagen im Nachhinein argumentieren will, es habe ja gar keine Fledermausarten gegeben, und damit auch kein Zugriffverbot ....
Die Details sind nicht durch uns zu klären, sondern von dem Gutachter bzw. im Bebauungsplan nachzuarbeiten bis die rechtlichen Zwänge alle abgearbeitet sind.
Die großen Umweltverbände im Land (BUND, NABU, LNV) halten eine Anzeige für absolut nötig und aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus als die einzige Möglichkeit Druck zu machen. Eine Meinungsänderung bei den Behörden über die Bürgerbeteiligung zu erzielen halten sie für eher wage und wenig aussichtsreich.
Laut unserer Vereinssatzung tritt der AHNU für die Einhaltung und Durchführung des Naturschutzrechts ein. Genau das machen wir seit dem 23.12.07, als wir der Gemeinde Bad Schönborn die erste Stellungnahme zu den Bebauungsplänen zukommen ließen mit einem sehr deutlichen Hinweis auf die artenschutzrechtliche Problematik. Trotzdem hat die Gemeinde vor Abschluss der beiden Bebauungsplanverfahren und Rechtskraft der Pläne die Gebiete gerodet und planiert und damit „vollendete Tatsachen“ geschaffen. Zur „Heilung“ des Verfahrens ist jetzt wieder die Gemeindeverwaltung gefordert – und es scheint Eile geboten.
Freitag, 25. April 2008
Umwelt- und Naturschutz in Bad Schönborn
Die AHNU verfolgt Gemeinde und Landrat in Sachen Rodungen am Schlossweg. Vor 2 Wochen wurde die Stellungnahme der AHNU veröffentlicht und ebenfalls hier im Blog eingestellt. Letzte Woche bekam gab das Landratsamt auf Anfrage der AHNU bekannt, dass die gerodete Bäume keine Höhlungen aufgewiesen hätten. Nun ist das eine amtliche Aussage, die generell Respekt verdient. Wieso denn Bilder der Rodung existieren, die hier im Blog bereits am 6. März (also innerhalb 48 Stunden nach der Rodung) veröffentlicht wurden, und vom Landratsamt keine Berücksichtigung erfahren, ist umgangssprachlich erklärbar.
Vielleicht da dieser Blog durch die Reputation (Kandidatur und nicht Naturschutz) in Karlsruhe nicht bekannt ist. Dieser Blog ist bekanntlich auch nicht das Kommunikationsmedium der AHNU. Trotzdem zeigen die Bilder aus dem Beitrag vom 6. März 2008 entsprechende Baumstämme, die in der Diskussion der Ansiedlung von Fledermäusen als Fakten dienen (können). Im Falle juristischer Auseinandersetzungen können Veröffentlichungen im Internet eine interessante Rolle bekommen. Dieses ist wohl seitens Landratsamt Karlsruhe nicht gebührend beachtet worden. Eindrücke vom Gelände und Auswirkungen der Rodungen erhalten Sie hier.
Aktuell werden die Bürger von Bad Schönborn über den Diskussionsstand informiert. Nicht nur über die Rodung informiert AHNU, sondern sie sieht ihre Zuständigkeit der Informationsbeschaffung und –bereitstellung vielschichtig. Nachfolgend eine Aufstellung:
- Forschungsbericht Bundesamt für Umwelt zu Gifte in Hausstaub. Interessantes Datenmaterial, der uns deutlich über Langzeitfolgen unserer Handlungen informiert.
- Der Gen-Bank Obst nimmt resistente Apfelsorten auf, die damit langfristig gesichert (Nachhaltigkeit, Bio-Diversität) werden sollen
- Ausgleichsmaßnahmen im Bereich Umwelt bei Bebauungen
- Ein Fledermaus-Biologieunterricht, damit auch hier Vielfalt verstanden werden kann.
Ich hoffe mit der Einstellung dieser Beiträge in diesem Blog, dass das Wirken der AHNU überregional bekannt wird und Ansporn für ähnliche Initiativen in anderen Gemeinden ist. Umwelt- und Naturschutz ist nicht nur in der Zuständigkeit von Ämtern und gewissen Vereinen, sondern betrifft uns allen heute, wie auch unsere Kinder und Enkel. Ein leichtfertiger Umgang mit unserer Umgebung ist gleichermaßen eine Einschränkung für unsere nächste Generation.
Die Drittländer erwarten von den Industrienationen entsprechende Beispielfunktion. Wir sollten somit unsere eigenen Hausaufgaben lösen anstatt sie mittels Export in andere Weltteile als gelöst zu betrachten. Wenn wir, die hier in der Umgebung von Bad Schönborn wohnhaft sind und leben, die Sachlage Rodung am Schossweg als zeitgemäß und normal bezeichnen, sollten wir uns darauf einrichten, dass „morgen“ andere Mitmenschen uns Einschränkungen auferlegen, da sie es als normal erachten ihre Ansprüche umzusetzen. Wenn wir dieses dann in aller Konsequenz so akzeptieren, sind wir die Nachhaltigkeit ein Stücknäher gekommen. Wenn wir es nicht akzeptieren wollen und können, wieso sollen denn andere Mitmenschen dadurch beeinträchtigt werden.
Bedenken Sie bitte eins: diese Diskussion ist nicht steuerbar durch Geld, Industrien oder andere Machtsformen. Diese Diskussion ist aber global und alle Staaten sind dort involviert. Nächster Monat sind 5000+ Regerierungsvertreter in Bonn: www.cbd.int.
Gruss Paul
Aktionsplan Biologische Vielfalt in Baden-Württemberg
- den Mitmachaufruf und die Art- und Lebensraumbeschreibungen des 111-Artenkorbs
- Grundzüge des Biodiversitäts-Checks für Gemeinden, einer Ausschreibung des MLR
- Querlink zum Nachhaltigkeits-Startprojekt "Klimawandel und Biologische Vielfalt"
- Erste Hinweise, dass die Forstverwaltung Biodiversitätsparameter für den Wald erarbeitet (Starkholz, Totholz).
Dr. Anke Trube,
Geschäftsführerin Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.
Olgastraße 19
70182 Stuttgart
Phone: +49 0711/24 89 55 20
Fax: +49 0711/24 89 55 30
eMail:
info@lnv-bw.deInternet: www.lnv-bw.de
